Gigabyte GeForce RTX 5060 Windforce OC 8G im Test

Lesedauer 4 Minuten

GeForce RTX 5060 Windforce 8GB im Test

Gigabyte GeForce RTX 5060 Windforce OC 8G im Test

Die neue Gigabyte GeForce RTX 5060 Windforce OC 8G ist da – und sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. Nvidia hat mit der RTX 5060 die Blackwell-Architektur erstmals in den Mainstream gebracht, und Gigabyte liefert mit der Windforce-Variante eine besonders kompakte, preisgünstige Lösung. Doch kann eine Grafikkarte mit nur 8 GB GDDR7-Speicher wirklich aktuelle Blockbuster wie Call of Duty: Black Ops 7, Battlefield 6, EA SPORTS FC 26 oder F1 2025 flüssig stemmen? Und wie schlägt sie sich im Zusammenspiel mit VR-Brillen wie der Oculus Quest 3?

Wir haben die Karte getestet – und die Ergebnisse sind überraschend. Von flüssigen 120 FPS in EA SPORTS FC 26 bis hin zu solider VR-Performance zeigt die RTX 5060 Windforce, dass sie trotz kleiner Speicherbestückung ein ernstzunehmender Kandidat für Mainstream-Gamer ist.

 

 

Design und Verarbeitung

Gigabyte setzt bei der Windforce-Serie auf ein kompaktes Dual-Fan-Design. Mit knapp 20 cm Länge passt die Karte auch in kleinere Gehäuse. Das Gehäuse ist funktional aus Kunststoff, die Verarbeitung solide. RGB-Effekte sucht man vergeblich. Hier zählt Pragmatismus.

 

Technische Daten

  • GPU: Nvidia GeForce RTX 5060 OC 8GB (Blackwell-Architektur)
  • CUDA-Cores: 3.840
  • Speicher: 8 GB GDDR7, 128-Bit Interface, 28 Gbps
  • Taktfrequenz: ca. 2.497 MHz Boost
  • Anschlüsse: 3 x DisplayPort 2.1, 1 x HDMI 2.1b
  • TDP: ca. 145 Watt, empfohlenes Netzteil: 450 Watt

 

 

Gaming-Leistung

In Full-HD liefert die RTX 5060 sehr gute Ergebnisse, auch WQHD ist mit hohen Details flüssig spielbar. Für 4K-Gaming reicht die Leistung nicht aus – hier limitiert vor allem der Speicher. Die 8 GB VRAM sind in aktuellen Titeln wie Cyberpunk 2077 oder Black Myth: Wukong schnell ausgereizt.

Rennspiele wie F1 2025 laufen in 1440p mit rund 46 FPS auf „Ultra High“-Details, in 1080p sogar über 67 FPS – flüssiges Gameplay ist also garantiert.

Call of Duty: Black Ops 7 & Battlefield 6Auch in Ego-Shootern wie Call of Duty: Black Ops 7 und Battlefield 6 zeigt die Karte ihre Stärken. In 1080p erreicht sie Bildraten deutlich über 80 FPS, selbst mit hohen Details und aktiviertem Raytracing. In 1440p pendeln die Werte zwischen 55 und 70 FPS, was für schnelle Multiplayer-Gefechte absolut ausreichend ist.

EA SPORTS FC 26Bei EA SPORTS FC 26 spielt die RTX 5060 ihre Stärken voll aus: In 1080p läuft das Fußballspiel mit über 120 FPS, selbst bei hohen Grafikeinstellungen. In 1440p sind es immer noch rund 80–90 FPS, sodass Matches flüssig und reaktionsschnell wirken. Dank NVIDIA Reflex profitieren Spieler zusätzlich von einer niedrigen Eingabeverzögerung – ein klarer Vorteil bei Online-Duellen.

VR-Performance (Oculus Quest 3 & Co.): Im Zusammenspiel mit VR-Brillen wie der Meta/Oculus Quest 3 erreicht die RTX 5060 in vielen gängigen VR-Titeln die nötigen 60–90 FPS für ein angenehmes Spielerlebnis. Speicherintensive VR-Blockbuster können die 8 GB VRAM jedoch ausreizen, für den Einstieg ins VR-Gaming ist die Karte aber bestens geeignet.

 

 

Features

  • DLSS 4 mit Multi Frame Generation
  • Raytracing mit Ray-Reconstruction
  • NVIDIA Reflex für niedrige Latenzen
  • AV1 Encoder/Decoder für Streaming

 

Kühlung und Lautstärke

Das Windforce-2X-Kühlsystem arbeitet effizient. Im Leerlauf bleibt die Karte nahezu lautlos, unter Last sind die Lüfter hörbar, aber nicht störend. Temperaturen bewegen sich im Test um die 70 °C.

 

Preis-Leistung

Mit einem Marktpreis von knapp unter 300 Euro ist die RTX 5060 Windforce OC 8GB  eine attraktive Option für Mainstream-Gamer und VR-Einsteiger.

 

 

Fazit

Die Gigabyte GeForce RTX 5060 Windforce OC 8G ist eine preisgünstige, effiziente Grafikkarte für Full-HD- und WQHD-Gaming. Sie überzeugt mit moderner Technik, guter Kühlung und solider Leistung – sowohl in Rennspielen wie F1 2025, in Shootern wie Call of Duty: Black Ops 7 und Battlefield 6, als auch in Sportspielen wie EA SPORTS FC 26, wo sie hohe Bildraten und niedrige Latenzen liefert. Für VR-Brillen wie die Oculus Quest 3 ist sie ebenfalls geeignet. Wer allerdings kompromissloses 4K-Gaming oder High-End-VR erwartet, stößt mit den 8 GB Speicher schnell an Grenzen. Für den Preis ist sie dennoch eine empfehlenswerte Wahl für Mainstream-Gamer und VR-Einsteiger.

 

 

Melanie Schmitz

Schreibe einen Kommentar