Samsung GQ50QN70H Test: Neo QLED vs. LG OLED48C6

Lesedauer 11 Minuten

Samsung GQ50QN70H im Test

Testbericht: Samsung GQ50QN70H Neo QLED

Kompakter Mini-LED-TV im Duell mit dem LG OLED48C6

Kompakte Fernseher im 43- bis 50-Zoll-Format feiern aktuell ein echtes Comeback. Ob für kleinere Wohnzimmer, das Schlafzimmer oder als smarte und oft günstigere Alternative zum klassischen Gaming-Monitor. Die Nachfrage ist riesig. Gerade Konsolen- und PC-Spieler schätzen diese Größenklasse, zumal moderne Geräte heute keine Kompromisse mehr verlangen und mit HDMI 2.1, hohen Bildfrequenzen sowie niedrigem Input Lag überzeugen.

Genau hier positioniert Samsung den 50 Zoll großen Neo QLED GQ50QN70H. Er kombiniert aktuelle Mini-LED-Technologie mit starker Gaming-Ausstattung zu einem attraktiven Preis. In unserem Test stellen wir ihm den aktuell beliebtesten OLED-Fernseher seiner Größenklasse gegenüber: den LG OLED48C6. Zugegeben, der Vergleich zwischen der erschwinglicheren Mini-LED-Mittelklasse und der deutlich teureren OLED-Oberklasse ist nicht ganz fair. Der LG-Fernseher setzt bei Schwarzwert, Kontrast und HDR-Brillanz unbestritten die Benchmark.

Quick Check

Vorteile
  • Hohe HDR-Spitenleuchtkraft
  • Gute Schwarzdarstellung
  • Für helle Räume geeignet
  • Schneller TV-Tuner mit PVR
  • Breites Streaming-Angebot
Nachteile
  • Nur 60 Hz statt 120 Hz
  • Blooming
  • Dünner Klang

Die Samsung QN70H Modellreihe ist in sechs Größen erhältlich:

Vergleich: Samsung GQ50QN70H und LG OLED48C6

Trotzdem ist genau dieses „David gegen Goliath“-Szenario für viele Käufer entscheidend. Die Frage lautet: Wie viel Premium-Gefühl bekommt man in der Mittelklasse? Wir klären, ob Samsungs Mini-LED-Technik im Alltag gegen den Spitzen-OLED bestehen kann oder ob typische LCD-Schwächen zu stark ins Gewicht fallen. Dafür haben wir den GQ50QN70H intensiv vermessen und geprüft. Im Fokus unseres Tests stehen dabei die maximale Helligkeit und Farbdarstellung im HDR-Betrieb, die Präzision des Local Dimmings bei tiefem Schwarz, die Gaming-Performance sowie allgemeine Aspekte wie Blickwinkelstabilität, Menüführung und Energieverbrauch.

Design und Verarbeitung: Schlanke Linie mit Plastik-Charme

Samsung hat dem GQ50QN70H offenbar einen strengen Diätplan verordnet. Der 50-Zöller präsentiert sich erfreulich rank und schlank: Mit einer Bautiefe von gerade einmal 2,5 Zentimetern an der dicksten Stelle schmiegt er sich fast schon wie ein moderner Bilderrahmen an die Wand. Der hauchdünne Displayrahmen unterstreicht diesen Look und lässt das ohnehin kompakte Gerät angenehm leichtfüßig wirken. Zwar dominiert beim Gehäuse ganz klar der Kunststoff, doch Samsung hat in der Fabrik die Hausaufgaben gemacht: Nichts knarzt, die Spaltmaße stimmen auf den Millimeter. Hier klappert absolut nichts.

Beim Aufstellen verfliegt der Hauch von Premium dann allerdings ein wenig. Samsung verzichtet auf einen eleganten, zentralen Mittelstandfuß (wie ihn der OLED-Kontrahent bietet) und bockt seinen Schützling stattdessen auf zwei weit außen stehende Plastik-Füßchen auf. Das sorgt zwar für einen sicheren Stand, wirkt optisch aber etwas lieblos und erfordert zudem ein TV-Board mit ordentlich Spannweite. Unser Tipp für Platzsparer: Ab an die Wand damit! Auf der pragmatischen Rückseite wartet eine Standard-VESA-Aufnahme (200 x 200 mm). Wer den TV flexibel in den Raum eindrehen möchte, holt mit einer schwenkbaren Halterung wie der Vogel’s TVM 3645 das Maximum an Flexibilität heraus.

Im Schatten des eleganten OLED-Smokings

Stellt man den GQ50QN70H direkt neben den LG OLED48C6, wird der Preis- und Klassenunterschied fast schon greifbar. Wenn der LG mit seinem exklusiven, massiven Design gewissermaßen im Smoking aufläuft, steht der Samsung im soliden, aber unspektakulären Alltags-Look daneben. An die kühle Materialanmutung der Oberklasse kommt der Neo QLED schlichtweg nicht heran. Besonders die Rückseite atmet den Charme purer Zweckmäßigkeit. Hier wird deutlich spürbar, wo der Rotstift für den günstigeren Preis angesetzt wurde.

Aber bleiben wir fair: Wer nicht täglich hinter seinen Fernseher kriecht, um das Material zu streicheln, bekommt einen optisch unaufdringlichen und modernen Screen. Egal ob als klassischer Wohnzimmer-TV im kompakten Setup oder als imposanter (und vor allem erschwinglicher) Monitor-Ersatz auf dem XXL-Schreibtisch. Der Samsung fällt im Raum definitiv nicht negativ auf, solange man ihn eben nicht direkt mit der absoluten Luxusklasse vergleicht.

Die Bildqualität des Samsung QN70H ist wirklich beeindruckend.

Bildqualität

Der wichtigste Punkt dieses Tests ist ohne Frage die Bildqualität. Samsung schickt den GQ50QN70H mit einem klaren Auftrag in den Ring: Die typischen LCD-Krankheiten heilen und dem perfekten Kontrast eines OLEDs so nah wie möglich kommen. Die Waffe der Wahl? Tausende winzige Mini-LEDs im Hintergrund. In der Praxis geht dieser Plan teilweise erstaunlich gut auf. Allerdings mit ein paar unübersehbaren Nebenwirkungen. Sobald HDR-Inhalte über den Bildschirm flimmern, lässt der Samsung seine Muskeln spielen. Explosionen, gleißende Sonnenreflexionen oder helle Spitzlichter brennen sich förmlich in die Netzhaut und wirken dramatisch intensiver als bei günstigeren Standard-TVs.

Messung Ergebnis
SDR-Helligkeit ca. 780 Nits
HDR-Spitzenhelligkeit bis zu 1.450 Nits (in kleinen Highlights)
Nativer Kontrast 5.810:1
DCI-P3 Farbraum 100 % Abdeckung
D65 Weißabgleich 6547 Kelvin

Das sind für die Mittelklasse absolute Spitzenwerte. Dennoch bleibt der LG OLED48C6 der unangefochtene Meister der Dunkelheit. Während der Samsung auf reine Brute-Force-Helligkeit setzt, kontert der OLED mit seinem perfekten, tintenschwarzen Schwarzwert. Gerade bei Nachtszenen, im unendlichen Vakuum von Weltraum-Dokus oder wenn weiße Untertitel auf schwarzen Filmbalken tanzen, zaubert der LG deutlich mehr Tiefe und Plastizität ins Bild.

Local Dimming: Das unruhige Pumpen

Trotz der modernen Mini-LED-Armada kämpft der Samsung sichtbar mit dem gefürchteten „Blooming“. Leuchtende Objekte auf dunklem Grund ziehen immer noch leichte, neblige Lichthöfe nach sich. Samsung versucht, dies mit einer sehr aggressiven Abstimmung des Local Dimmings zu kaschieren. Das sorgt auf den ersten Blick für ein extrem knackiges Bild, offenbart im Alltag aber Schwächen: Die Helligkeitssteuerung greift in komplexen, düsteren Szenen spürbar ein. Das Bild „pumpt“ gelegentlich, und in den dunkelsten Ecken verschluckt der TV gerne mal feine Details (Black Crush). Auch die Übergänge der einzelnen Dimming-Zonen lassen sich erahnen.

Hier spielt der LG OLED48C6 in einer anderen Liga: Er schaltet einzelne Pixel schlichtweg ab. Beim Samsung wird aus tiefem Schwarz eher ein dunkles Grau, sobald helle Elemente die Bühne betreten. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass der GQ50QN70H ein schlechtes Bild liefert! Für einen LCD-Fernseher ist das Niveau beachtlich. Zudem wendet sich das Blatt, sobald die Sonne scheint: In hellen, lichtdurchfluteten Wohnzimmern profitiert der Samsung massiv von seinen Helligkeitsreserven. Hier wirkt der OLED oft etwas blass, während der Neo QLED weiterhin kräftig und „punchy“ abliefert.

HDR-Performance: Spektakel vor Feingefühl

Die HDR-Wiedergabe ist die absolute Paradedisziplin des GQ50QN70H. Schneebedeckte Berglandschaften oder sonnige Wüsten-Aufnahmen auf Netflix und Disney+ strahlen mit einer enormen Flächenhelligkeit, die den OLED im direkten Vergleich fast schüchtern wirken lässt. Das Bild ist intensiv, dynamisch und spektakulär. Geht es jedoch um das cineastische Feingefühl, holt sich der LG OLED48C6 die Krone zurück. Er differenziert dunkle Farbnuancen wesentlich feiner, vermeidet Überstrahlungen konsequent und lässt hochwertige UHD-Blu-Rays schlichtweg „filmischer“ aussehen.

Farben: Etwas kühl, aber kalibrierbar

Schon ab Werk – besonders im Filmmaker Mode – liefert der Samsung eine grundsolide Farbabstimmung. Hauttöne wirken natürlich und erfreulich unaufgeregt. Dennoch neigt Samsung von Haus aus zu einer leicht kühleren Abstimmung und einer minimal überzeichneten Schärfe. Das sorgt im ersten Moment für den „Wow-Effekt“ im Elektromarkt, ist für Puristen aber nicht ganz neutral. Auch hier liefert der LG OLED48C6 besonders bei feinen Hautnuancen und der HDR-Farbdynamik das harmonischere und referenznähere Gesamtbild ab. Wer beim Samsung jedoch Hand anlegt (oder anlegen lässt), wird belohnt. Nach der Kalibrierung glänzt der TV mit hervorragenden Werten:

Kalibrierung DeltaE-Wert
Graustufen ca. 2,1
Farben ca. 1,9

(Werte unter 3 sind für das menschliche Auge in der Regel nicht mehr von der Referenz zu unterscheiden).

Bewegungsdarstellung: Flüssig, aber mit Artefakten

Zwar ist Samsung für flüssige Bewegungen bekannt, aber der GQ50QN70H verfügt lediglich über ein 60-Hz-Panel. Das bedeutet, er kann keine nativen 120 Bilder pro Sekunde anzeigen, was ihn besonders bei echtem Gaming oder Sportübertragungen einschränkt. Trotzdem liefert die Zwischenbildberechnung (Interpolation) bei Standard-Inhalten, wie z.B. Fernsehsendungen, ein erstaunlich flüssiges und scharfes Bild. Allerdings kann diese aggressive Bearbeitung bei komplexen, schnellen Bewegungen gelegentlich leichte Bildfehler (Artefakte) erzeugen. Im Gaming-Modus werden diese Eingriffe sinnvoll gedrosselt, was zwar die Latenz reduziert, aber die Bewegtbildschärfe nicht verbessert.

Im direkten Vergleich mit dem LG OLED48C6 zieht der Samsung hier eindeutig den Kürzeren. Der LG besitzt ein natives 120-Hz-Panel und extrem schnelle Pixelreaktionszeiten. Dadurch wirken Bewegungen deutlich klarer und schärfer. Jedes Detail bleibt auch bei schnellen Schwenks erkennbar.

Wie jedoch bereits angemerkt, kann die schnelle Reaktion des OLEDs bei 24p-Inhalten (Kino) ein leichtes Stottern (Judder) verursachen, das von manchen Nutzern als unangenehm empfunden wird. In diesem speziellen Fall kann der Samsung mit seiner aggressiveren Zwischenbildberechnung ein ruhigeres Bild bieten, was letztendlich Geschmackssache ist. Für echtes High-End-Gaming und Sport ist der LG jedoch die klar bessere Wahl.

So hört sich der Samsung QN70H an.

Klangqualität: Klare Worte, fehlender Wumms

Akustisch serviert der Samsung GQ50QN70H absolute Schonkost. Das integrierte Lautsprechersystem meistert alltägliche Formate wie die abendlichen Nachrichten oder Talkshows mühelos. Die Sprachverständlichkeit ist dabei hervorragend und Dialoge bleiben stets glasklar. Sobald jedoch epische Filme oder actionreiche Videospiele auf dem Programm stehen, offenbart das flache Gehäuse seine physikalischen Grenzen geradezu schonungslos. Dem Sound fehlt es massiv an Tiefe und Druck. Wuchtige Explosionen oder orchestrale Soundtracks verpuffen akustisch und wirken schnell blechern. Samsungs Bemühungen durch virtuellen Raumklang mehr Volumen vorzutäuschen, kaschieren dieses Defizit kaum. Ein echtes Heimkinogefühl kommt hier zu keinem Zeitpunkt auf.

Im direkten Duell zieht der LG OLED48C6 deutlich hörbar vorbei. Der OLED liefert ein wesentlich volleres und räumlicheres Klangbild mit präsenteren Tiefen.

Für den Samsung QN70H empfehlen wir die Samsung HW-Q935F Soundbar.Doch machen wir uns nichts vor. Wer sein Wohnzimmer in einen echten Kinosaal verwandeln möchte, kommt bei beiden Geräten um den Kauf einer soliden Audiolösung nicht herum. Für Besitzer des Samsung wird dieses klangliche Upgrade bei regelmäßigen Filmabenden jedoch zur absoluten Pflichtveranstaltung. Wir empfehlen hier passend zum TV die Samsung HW-Q930F Soundbar. Dieses brachiale System liefert exakt den brachialen Tiefbass, der dem Fernseher schmerzlich fehlt, und bringt bei Actionkrachern problemlos Fenster und Türen zum Wackeln.

Die Ausstattung des Samsung QN70H Neo QLED Fernsehers

Ausstattung

Schnelles System, aber spürbare Abstriche beim Gaming

Gerade bei kleineren Fernsehern aus der Mittelklasse wird gerne mal der Rotstift angesetzt. Beim GQ50QN70H schlägt genau dieser bei den Anschlüssen zu. Während Samsung dem 50-Zöller abseits davon ein erfreulich erwachsenes Smart-TV-Paket spendiert, müssen besonders Konsolenfans ein paar Kompromisse schlucken. Die Anschlussausbeute fällt mit dreimal HDMI (inklusive eARC), mehreren USB-Ports, einem optischen Audioausgang sowie CI+ solide, aber eben nicht üppig aus. Kabellos funkt der TV modern via LAN, schnellem WLAN und Bluetooth.

Gaming-Kompromiss: Entscheidung zwischen Schärfe und Tempo

Mit GeForce Now kann man auch ohne Spielekonsole oder PC zocken.Im Test zeigten sich die klaren Grenzen der Mittelklasse. Wer eine PlayStation 5 oder Xbox Series X anschließt, wird vor die Wahl gestellt. Entweder man genießt die gestochen scharfe 4K-Auflösung und limitiert sich auf 60 Bilder pro Sekunde (60 Hz). Alternativ schaltet man in den Performance-Modus für butterweiche 120 Hz, muss sich dann allerdings mit einer geringeren 2K-Auflösung (1440p) zufriedengeben. Echtes 4K-Gaming bei 120 Hz schafft der GQ50QN70H schlichtweg nicht.

Im direkten Duell deklassiert der LG OLED48C6 den Samsung in dieser Disziplin regelrecht. Der LG feuert auf allen vier HDMI-Ports die volle HDMI-2.1-Bandbreite mit 4K bei 120Hz ab. Für anspruchsvolle Gamer ist der OLED daher die zweifellos flexiblere und zukunftssicherere Wahl. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Samsung ebenfalls ein reaktionsschnelles Spielerlebnis bietet. Wer mit 60 Bildern pro Sekunde leben kann, bekommt dank VRR, ALLM, extrem geringem Input Lag und dem aufgeräumten „Gaming Hub“ ein absolut solides Paket.

TV-Empfang: Ein Zapping-Traum mit Speicherlimit

Deutlich souveräner schlägt sich der Samsung beim klassischen linearen Fernsehen. Der verbaute Triple-Tuner leistet ganze Arbeit und glänzte in unserer Messung mit Umschaltzeiten von unter einer Sekunde. Das ist ein echtes Fest für ungeduldige Zapper. Wer seine Lieblingssendung oder den sonntäglichen Tatort archivieren möchte, freut sich über die integrierte PVR-Aufnahmefunktion. Einfach einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anstöpseln und schon geht es los. Allerdings gibt es hier eine technische Hürde. Unterstützt werden ausschließlich Speichermedien bis maximal 2 Terabyte Kapazität. Wer damit leben kann, wird belohnt. Die Aufnahmen landen erfreulich aufgeräumt im System und werden fein säuberlich nach Datum und Uhrzeit inklusive eines praktischen kleinen Vorschaubildes präsentiert.

Tizen OS: Der flinke Flitzer mit Werbedschungel

Screenshot des Tizen-BetriebssystemsSamsungs hauseigenes Tizen-Betriebssystem ist abseits der Anschlusslimitierungen ein echtes Highlight. Die Menüführung flutscht spürbar flüssig und Apps starten ohne Bedenkzeit. Im direkten Vergleich wirkt das System oftmals sogar noch eine Spur direkter und zackiger als das ohnehin schon gute webOS auf dem LG. Alle wichtigen Platzhirsche wie Netflix, Disney+, Prime Video oder Apple TV+ sind vorinstalliert. Gesteuert wird das Ganze über Samsungs typisch minimalistische Fernbedienung. Diese verlangt anfangs zwar etwas Eingewöhnung, geht danach aber blind und intuitiv von der Hand.

So flink das Tizen-System technisch auch ist, optisch vergreift sich Samsung leider etwas im Ton. Die Smart-TV-Oberfläche wird geradezu offensiv mit Inhaltsvorschlägen und Werbeeinblendungen plakatiert. Das wirkt bei einem ohnehin schon bezahlten Fernseher deplatziert. Ein weiterer Wermutstropfen bleibt die anfängliche Senderverwaltung. Diese ist unnötig verschachtelt programmiert. Wer hier regelmäßig Favoritenlisten sortieren möchte, braucht starke Nerven oder greift am besten direkt zu einer externen Software am PC.

Technische Daten

Eigenschaft Spezifikation
Modellbezeichnung Samsung GU50QN70HAUXZG
Bildschirmdiagonale 50 Zoll (125 cm)
Display-Technologie QLED mit Mini LED Backlight
Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel (4K Ultra HD)
Bildwiederholrate 60 Hz (120 Hz bei 2K)
Soundsystem 2.0 Kanal System mit 20 Watt
Audio-Formate Dolby Atmos Unterstützung
VESA-Norm 200 x 200 mm
Gewicht (ohne Standfuß) 11,1 kg
Gewicht (mit Standfuß) 11,5 kg
EAN 8806099020019

Quick Check

Vorteile
  • Hohe HDR-Spitzenleuchtkraft
  • Gute Schwarzdarstellung
  • Für helle Wohnräume geeignet
  • Schneller TV-Tuner mit PVR
  • Breites Streaming-Angebot
Nachteile
  • Nur 60 statt 120 Hz
  • Blooming
  • Dünner Klang

Fazit

Der Samsung GQ50QN70H schlägt sich im ungleichen Duell wacker. Er glänzt mit enormer Helligkeit für lichtdurchflutete Räume, rasanten Umschaltzeiten und einem pfeilschnellen Betriebssystem. Für den alltäglichen Fernsehkonsum liefert er ein farbstarkes Bild zu einem attraktiven Preis. Ambitionierte Heimkinofans und Gamer müssen jedoch handfeste Kompromisse schlucken. Das auf 60 Hertz limitierte Panel bremst aktuelle Konsolen deutlich aus. Hinzu kommen ein hörbar dünner Klang, sichtbare Lichthöfe in dunklen Filmszenen und aufdringliche Werbung im Menü. Wer perfektes Schwarz und flüssiges Highspeed-Gaming sucht, greift klar zum teureren LG OLED48C6. Wer hingegen einen bezahlbaren sowie strahlend hellen Allrounder für das Wohnzimmer sucht und mit 60 Bildern pro Sekunde auskommt, macht mit dem Samsung absolut keinen Fehler.

Gesamtnote: Gut!

Der Samsung QN70H bietet Mini-LED-Technologie und Quantum Dots, kommt jedoch nur mit 60 Hertz. Die Ausstattung ist dennoch komplett.
Der Samsung QN70H bietet Mini-LED-Technologie und Quantum Dots, kommt jedoch nur mit 60 Hertz. Die Ausstattung ist dennoch komplett.
Die Rückseite wirkt ordentlich, doch die Plastiklandschaft dominiert eindeutig.
Die Rückseite wirkt ordentlich, doch die Plastiklandschaft dominiert eindeutig.
Leider hat der Samsung QN70H nur drei HDMI-Anschlüsse.
Leider hat der Samsung QN70H nur drei HDMI-Anschlüsse.
Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und kommt mit nur wenigen Tasten aus.
Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und kommt mit nur wenigen Tasten aus.
Der 50 Zoll große Samsung GQ50QN70H verfügt über Quantum-Dot- und Mini-LED-Technik, bietet jedoch nur 60 Hertz.
Der 50 Zoll große Samsung GQ50QN70H verfügt über Quantum-Dot- und Mini-LED-Technik, bietet jedoch nur 60 Hertz.

 

Melanie Schmitz

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